Das sagt die Presse:

»Wir werden nicht kapitulieren«

»In der Tat kann die Fusion als Modellprojekt für einen alternativen Sicherheitsansatz bei Großveranstaltungen gelten.«

»die Beschränkung dieser Gegenkultur wäre für viele das Ende ihres jährlichen Ausflugs in eine Welt, wie sie sein könnte: frei, solidarisch und egalitär.«

»Dann sehen wir keine Perspektive mehr. Das Ganze bekommt dann einen Charakter, den sowohl Gäste als auch veranstaltende Netzwerke so nie haben wollten«

»Die Fusion ist mehr als sinnentleerter Hedonismus...«

»in 20 Jahren Festivalgeschichte haben wir geschafft eine Art gesellschaftliche Utopie zu entwickeln. Es geht mal nicht um Gewinnmaximierung, es geht um Achtsamkeit. Diese Haltung hat Generationen von Jugendlichen geprägt.«

»Nicht jede Sicherheitsmaßnahme, die sich auf dem Papier gut liest, funktioniert zwingend in der Praxis. Zum Beispiel will der Besucher nicht vor lauter Sicherheit eingeengt und dauernd beobachtet werden.«

»German police seek permanent presence at Fusion, 'the largest non-commercial, alternative cultural festival in Europe«

»„The future of Fusion, one of Europe’s iconic events for alternative music and culture, is up in the air. The festival is embroiled in a dispute with local police regarding an increased police presence at the festival.“«

»Die Mehrzahl der Fusionist:innen wird daher der geplanten Polizeipräsenz vermutlich mit Ablehnung begegnen und verschiedenste kreative Formen von friedlichem Protest dagegen setzen.«

»Statt Steine in den Weg zu legen, sollte die unabhängige und unkommerzielle Kulturlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern gestärkt werden und unsere Unterstützung genießen.«

»Das Fusion-Festival muss ein Polizei-freier Ort bleiben«

Das sagen Abgeordnete:

Das sagen die anderen:

Ehemaliger Leiter Polizeidienststelle Röbel:

»Hier feiern 60.000 Leute und alles bleibt friedlich. Bei jedem Dorffest haben wir mehr Stress als bei diesem Festival«

Clubcommission Berlin:

»Es ist nicht nachvollziehbar, wie eine anlasslose Bestreifung des Festivalgeländes durch Polizeibeamte bei einer bekanntermaßen friedlichen Musikveranstaltung die Sicherheit erhöhen soll. Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um eine private Veranstaltung auf Privatgelände, bei der die Polizei eine Rechtsgrundlage benötigt, um dieses Privatgelände zu bestreifen. Weder die Versammlungsstättenverordnung Mecklenburg-Vorpommern noch das Sicherheits- und Ordnungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern liefern hierfür eine ausreichende Rechtsgrundlage. Die Vergangenheit hat eindeutig gezeigt, dass die Veranstalter mit ihrem bisherigen Sicherheitskonzept für ausreichende Sicherheit der Gäste sorgen.«

Christopher Bautz ( Geschäftsführer Campact e.V. ):

Die Fusion lässt für junge Menschen Freiräume entstehen, solidarisch zu leben und zu feiern. Diese Freiheit gehört erhalten und nicht unnötig eingeschränkt.

Norbert Hackbusch, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft:

"Die Fusion gehört zu den sichersten Großveranstaltungen des Landes. Das belegen sogar die offiziellen Verlautbarungen der Polizei."