PROTEST ZEIGT WIRKUNG:

Innenminister Caffier stellt klar:
-Keine Polizeiwache auf dem Festivalgelände!
-Keine Bestreifung des Festivalgeländes!
-Kein anlassloser Zutritt zum Festivalgelände!

Wir begrüßen diesen Schritt der Vernunft. Unser Kompromissangebot, das wir schon im November gemacht hatten, scheint den Behörden nun doch tragfähig zu erscheinen. Wir werden uns ausführlich äußern, sobald in der kommenden Woche die endgültige Gestattung der Fusion 2019 erteilt ist.

Wir danken allen, die sich mit uns engagieren und dem geplanten Eingriff in unsere Freiheitsrechte eine klare Absage erteilen.

Weniger als zwei Monate vor Beginn unseres Festivals würden wir uns wahrlich lieber mit anderen Dingen befassen, als mit dem Polizeipräsidenten von Neubrandenburg. Mit einem Schreiben, das uns am 2. Mai 2019 zugegangen ist, hat dieser aber mitgeteilt, dass er sein Einvernehmen zur Durchführung der Veranstaltung verweigert.

Der Grund dafür liegt darin, dass wir die vom Polizeipräsidium Neubrandenburg mehrfach geforderte Einrichtung einer Polizeiwache mitten auf unserem Festivalgelände und die ebenso geforderte anlasslose polizeiliche Bestreifung des gesamten Festivals, rund um die Uhr, nicht in unserem Sicherheitskonzept berücksichtigt haben.

Der Polizeipräsident bezieht sich zwar aktuell in Presseveröffentlichungen auf andere „Mängel“ am Sicherheitskonzept. Uns gegenüber hat das Polizeipräsidium allerdings unmissverständlich klargemacht, dass Sie unabhängig von dessen weiteren Inhalten ohne die Erfüllung ihrer Forderung nach Wache und Bestreifung ohnehin auf keinen Fall zustimmen werden.

Zugegebenerweise gibt es, wie jedes Jahr zu dieser Zeit, noch einige Forderungen unserer Genehmigungsbehörde zu klären und zu erfüllen. Dieses Jahr mehr als in den vergangenen Jahren, aber wir sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Wochen sämtliche formalen Anforderungen für die Gestattung erfüllen können.

Das Fusion Festival wurde von den selben Behörden in den vergangenen Jahren immer genehmigt. In all diesen Jahren sind wir praktisch sämtlichen behördlichen Forderungen immer nachgekommen und haben vertrauensvoll mit allen beteiligten Ämtern zusammengearbeitet. Seit 2013 ist ein Sicherheitskonzept Teil des Genehmigungsverfahrens. In den Jahren seit 2013 hat sich baulich und konzeptionell nur wenig verändert und die zu berücksichtigende Besucherzahl lag konstant zwischen 60.000 und 70.000. Das Sicherheitskonzept wurde in dieser Zeit aber stetig erweitert um den Sicherheitsanforderungen Rechnung zu tragen. Das Fusion Festival verfügt über eine für Veranstaltungen dieser Größe vorbildliche Sicherheitsstruktur bei der über 10.000 Mitarbeitende auf 70.000 Gäste (1 zu 7) kommen.

In den ganzen Jahren hatte die Polizei über die Einsätze rund um das Festival und die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter praktisch nur Gutes zu berichten.

Kurzum: Das Verhalten des Polizeipräsidenten, der Veranstaltung aufgrund der baulichen Begebenheiten oder einer vorgeschobenen Unzuverlässigkeit des Veranstalters entgegen vielen Jahren erfolgreicher Praxis die Zustimmung zu verweigern, ist geradezu grotesk.

Auf dieser Seite informieren wir unsere Gäste, die interessierte Öffentlichkeit und Pressevertreter:innen fortlaufend und aktuell über diese Auseinandersetzung.

Die Fusion und der veranstaltende Verein Kulturkosmos e.V. haben Generationen von Jugendlichen aus der Region eine kosmopolitische, weltoffene und liberale Weltanschauung mit auf den Weg gegeben.

Das Fusion Festival ist:
Mecklenburg-Vorpommerns bekannteste Kulturveranstaltung.
Das größte unkommerzielle, alternative Kulturfestival Europas.

Die Fusion und der veranstaltende Verein Kulturkosmos e.V. haben ganzen Generationen von Jugendlichen aus der Region eine kosmopolitische, weltoffene und liberale Weltanschauung mit auf den Weg gegeben.

Das Fusion Festival ist:
Mecklenburg-Vorpommerns bekannteste Kulturveranstaltung.
Das größte unkommerzielle, alternative Kulturfestival Europas.

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